Hyaluronsäure-Therapie
Was ist eine Hyaluronsäure-Therapie?
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Sie trägt zu deren Gleitfähigkeit bei und ist an der Stoßdämpfung innerhalb des Gelenks beteiligt.
Bei der Behandlung wird ein Hyaluronsäurepräparat mit einer feinen Nadel direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Ob die Therapie geeignet ist, hängt vom betroffenen Gelenk, von der Diagnose, dem Stadium der Erkrankung und den bisherigen Behandlungen ab.
Bei welchen Beschwerden kann Hyaluronsäure eingesetzt werden?
Eine Hyaluronsäure-Therapie kann bei ausgewählten degenerativen Gelenkbeschwerden besprochen werden, insbesondere bei Arthrose. Häufig behandelte Bereiche sind:
- Kniegelenk;
- Hüftgelenk;
- Schultergelenk;
- Sprunggelenk;
- kleinere Gelenke an Händen und Füßen.
Die wissenschaftliche Bewertung der Behandlung unterscheidet sich abhängig vom Gelenk und von der verwendeten medizinischen Leitlinie. Deshalb wird die Indikation individuell gestellt und eine bestimmte Wirkung oder Wirkungsdauer nicht garantiert.
Hyaluronsäure an verschiedenen Gelenken
Hyaluronsäure am Knie
Die Hyaluronsäure-Therapie am Knie kann bei ausgewählten Beschwerden im Zusammenhang mit einer Kniearthrose erwogen werden. Das Präparat wird direkt in das Kniegelenk injiziert.
Auf der Detailseite finden Sie weitere Informationen zu möglichen Anwendungsgebieten, zum Ablauf und zum Verhalten nach der Behandlung.
Hyaluronsäure an der Hüfte
Bei der Hyaluronsäure-Therapie an der Hüfte wird das Präparat in das Hüftgelenk eingebracht. Da das Hüftgelenk tief liegt, kann eine bildgestützte Durchführung erforderlich sein.
Für Hüftarthrose wird Hyaluronsäure in aktuellen AAOS-Leitlinien nicht als routinemäßige Behandlung empfohlen. Eine mögliche Anwendung erfordert daher eine besonders sorgfältige individuelle Beratung.
Hyaluronsäure an der Schulter
Eine Hyaluronsäure-Therapie an der Schulter kann bei ausgewählten degenerativen Beschwerden des Schultergelenks besprochen werden.
Da Schulterschmerzen auch von Sehnen, Schleimbeuteln oder anderen Strukturen ausgehen können, muss vor der Injektion zunächst die genaue Ursache festgestellt werden.
Wie läuft die Behandlung ab?
Ärztliche Untersuchung
Vor der Behandlung werden die Beschwerden, die Beweglichkeit des Gelenks und vorhandene Befunde beurteilt. Anschließend wird entschieden, ob eine Hyaluronsäure-Injektion medizinisch infrage kommt.
Vorbereitung und Injektion
Der zu behandelnde Bereich wird sorgfältig desinfiziert. Danach wird das Präparat mit einer feinen Nadel direkt in das Gelenk eingebracht. Abhängig vom Gelenk kann die Position der Nadel mithilfe von Ultraschall oder Röntgen kontrolliert werden.
Nachbehandlung
Nach der Injektion kann es sinnvoll sein, das behandelte Gelenk vorübergehend zu schonen. Wie viele Anwendungen vorgesehen sind und in welchen Abständen sie erfolgen, hängt vom verwendeten Präparat und vom individuellen Behandlungsplan ab.
Was ist vor der Behandlung zu beachten?
Informieren Sie den behandelnden Arzt insbesondere über:
- akute Infektionen oder Fieber;
- Hautveränderungen an der Einstichstelle;
- Allergien;
- Blutgerinnungsstörungen;
- blutverdünnende Medikamente;
- Schwangerschaft;
- regelmäßig eingenommene Medikamente.
Medikamente dürfen nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt oder verändert werden.
Hyaluronsäure als Teil der Arthrosetherapie
Eine Hyaluronsäure-Injektion beseitigt nicht die zugrunde liegende Gelenkveränderung. Abhängig von der Diagnose kann sie mit Physiotherapie, gezielten Übungen, einer Anpassung der Belastung oder weiteren Maßnahmen kombiniert werden.
Einen Überblick über konservative, interventionelle und operative Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur Arthrosetherapie.
Häufige Fragen zur Hyaluronsäure-Therapie
Hyaluronsäure kann grundsätzlich in unterschiedliche Gelenke injiziert werden. Ob die Behandlung sinnvoll ist, muss jedoch für jedes Gelenk und jede Diagnose gesondert beurteilt werden.
Der mögliche Wirkungseintritt ist individuell unterschiedlich. Eine sofortige oder dauerhafte Schmerzlinderung kann nicht zugesichert werden.
Auch die Wirkungsdauer kann sich von Person zu Person unterscheiden. Sie hängt unter anderem vom Gelenk, vom Präparat und von der Ausprägung der Beschwerden ab.
Ob und wann eine Wiederholung infrage kommt, wird anhand der bisherigen Wirkung, der Diagnose und möglicher Risiken entschieden.
Hyaluronsäure-Therapie
Was ist eine Hyaluronsäure-Therapie?
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Sie trägt zu deren Gleitfähigkeit bei und ist an der Stoßdämpfung innerhalb des Gelenks beteiligt.
Bei der Behandlung wird ein Hyaluronsäurepräparat mit einer feinen Nadel direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Ob die Therapie geeignet ist, hängt vom betroffenen Gelenk, von der Diagnose, dem Stadium der Erkrankung und den bisherigen Behandlungen ab.
Bei welchen Beschwerden kann Hyaluronsäure eingesetzt werden?
Eine Hyaluronsäure-Therapie kann bei ausgewählten degenerativen Gelenkbeschwerden besprochen werden, insbesondere bei Arthrose. Häufig behandelte Bereiche sind:
- Kniegelenk;
- Hüftgelenk;
- Schultergelenk;
- Sprunggelenk;
- kleinere Gelenke an Händen und Füßen.
Die wissenschaftliche Bewertung der Behandlung unterscheidet sich abhängig vom Gelenk und von der verwendeten medizinischen Leitlinie. Deshalb wird die Indikation individuell gestellt und eine bestimmte Wirkung oder Wirkungsdauer nicht garantiert.
Hyaluronsäure an verschiedenen Gelenken
Hyaluronsäure am Knie
Die Hyaluronsäure-Therapie am Knie kann bei ausgewählten Beschwerden im Zusammenhang mit einer Kniearthrose erwogen werden. Das Präparat wird direkt in das Kniegelenk injiziert.
Auf der Detailseite finden Sie weitere Informationen zu möglichen Anwendungsgebieten, zum Ablauf und zum Verhalten nach der Behandlung.
Hyaluronsäure an der Hüfte
Bei der Hyaluronsäure-Therapie an der Hüfte wird das Präparat in das Hüftgelenk eingebracht. Da das Hüftgelenk tief liegt, kann eine bildgestützte Durchführung erforderlich sein.
Für Hüftarthrose wird Hyaluronsäure in aktuellen AAOS-Leitlinien nicht als routinemäßige Behandlung empfohlen. Eine mögliche Anwendung erfordert daher eine besonders sorgfältige individuelle Beratung.
Hyaluronsäure an der Schulter
Eine Hyaluronsäure-Therapie an der Schulter kann bei ausgewählten degenerativen Beschwerden des Schultergelenks besprochen werden.
Da Schulterschmerzen auch von Sehnen, Schleimbeuteln oder anderen Strukturen ausgehen können, muss vor der Injektion zunächst die genaue Ursache festgestellt werden.
Wie läuft die Behandlung ab?
Ärztliche Untersuchung
Vor der Behandlung werden die Beschwerden, die Beweglichkeit des Gelenks und vorhandene Befunde beurteilt. Anschließend wird entschieden, ob eine Hyaluronsäure-Injektion medizinisch infrage kommt.
Vorbereitung und Injektion
Der zu behandelnde Bereich wird sorgfältig desinfiziert. Danach wird das Präparat mit einer feinen Nadel direkt in das Gelenk eingebracht. Abhängig vom Gelenk kann die Position der Nadel mithilfe von Ultraschall oder Röntgen kontrolliert werden.
Nachbehandlung
Nach der Injektion kann es sinnvoll sein, das behandelte Gelenk vorübergehend zu schonen. Wie viele Anwendungen vorgesehen sind und in welchen Abständen sie erfolgen, hängt vom verwendeten Präparat und vom individuellen Behandlungsplan ab.
Was ist vor der Behandlung zu beachten?
Informieren Sie den behandelnden Arzt insbesondere über:
- akute Infektionen oder Fieber;
- Hautveränderungen an der Einstichstelle;
- Allergien;
- Blutgerinnungsstörungen;
- blutverdünnende Medikamente;
- Schwangerschaft;
- regelmäßig eingenommene Medikamente.
Medikamente dürfen nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt oder verändert werden.
Hyaluronsäure als Teil der Arthrosetherapie
Eine Hyaluronsäure-Injektion beseitigt nicht die zugrunde liegende Gelenkveränderung. Abhängig von der Diagnose kann sie mit Physiotherapie, gezielten Übungen, einer Anpassung der Belastung oder weiteren Maßnahmen kombiniert werden.
Einen Überblick über konservative, interventionelle und operative Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur Arthrosetherapie.
Häufige Fragen zur Hyaluronsäure-Therapie
Hyaluronsäure kann grundsätzlich in unterschiedliche Gelenke injiziert werden. Ob die Behandlung sinnvoll ist, muss jedoch für jedes Gelenk und jede Diagnose gesondert beurteilt werden.
Der mögliche Wirkungseintritt ist individuell unterschiedlich. Eine sofortige oder dauerhafte Schmerzlinderung kann nicht zugesichert werden.
Auch die Wirkungsdauer kann sich von Person zu Person unterscheiden. Sie hängt unter anderem vom Gelenk, vom Präparat und von der Ausprägung der Beschwerden ab.
Ob und wann eine Wiederholung infrage kommt, wird anhand der bisherigen Wirkung, der Diagnose und möglicher Risiken entschieden.
