Orthopädiezentrum Wien - Arzt führt Stoßwellentherapie im Rahmen einer Schmerztherapie durch.

Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode für ausgewählte chronische Sehnen-, Muskel- und Gelenkbeschwerden. Dabei werden akustische Druckwellen gezielt auf die betroffene Körperregion übertragen.

Was ist eine Stoßwellentherapie?

Bei der Stoßwellentherapie werden kurze akustische Druckwellen mithilfe eines speziellen Behandlungsgeräts durch die Haut in das betroffene Gewebe geleitet. Die Haut wird dabei nicht verletzt und es ist keine Injektion erforderlich.

Die Behandlung wird in der Orthopädie insbesondere bei länger bestehenden Beschwerden an Sehnen, Sehnenansätzen und bestimmten Weichteilstrukturen eingesetzt. Ob sie geeignet ist, hängt von der genauen Diagnose, der Dauer der Beschwerden und den bisherigen Behandlungen ab.

Wann kann eine Stoßwellentherapie sinnvoll sein?

Eine Stoßwellentherapie kann bei ausgewählten Beschwerden erwogen werden, wenn diese über einen längeren Zeitraum bestehen oder konservative Maßnahmen keine ausreichende Verbesserung gebracht haben.

Zu den möglichen Anwendungsgebieten gehören:

Die wissenschaftliche Bewertung unterscheidet sich je nach Erkrankung. Daher wird die Behandlung nach einer orthopädischen Untersuchung individuell geplant und nicht automatisch bei jeder Form von Schmerzen eingesetzt.

Anwendungsgebiete der Stoßwellentherapie

Fersensporn und Plantarfasziitis

Bei einem Fersensporn oder einer Plantarfasziitis treten häufig stechende Schmerzen an der Unterseite der Ferse auf. Typisch sind Beschwerden bei den ersten Schritten nach dem Aufstehen oder nach längeren Ruhephasen.

Die Stoßwellentherapie kann bei länger bestehenden Beschwerden als Teil einer konservativen Behandlung erwogen werden. Sie wird häufig mit Dehnübungen, Belastungsanpassung, Physiotherapie oder orthopädischen Einlagen kombiniert.

Kalkschulter

Bei der Kalkschulter entstehen Kalkablagerungen in Sehnen der Rotatorenmanschette. Diese können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und insbesondere nächtliche Beschwerden verursachen.

Abhängig von Größe, Lage und Stadium der Kalkablagerung kann eine Stoßwellentherapie als nicht operative Behandlungsmöglichkeit besprochen werden. Die Behandlung sollte in ein Gesamtkonzept mit Bewegungstherapie und weiteren geeigneten Maßnahmen eingebunden werden.

Tennisellenbogen

Der Tennisellenbogen ist eine Überlastungsbeschwerde an den Sehnenansätzen der Unterarmstreckmuskulatur. Schmerzen treten typischerweise an der Außenseite des Ellenbogens auf und können beim Greifen, Heben oder Drehen des Unterarms stärker werden.

Bei länger bestehenden Beschwerden kann die Stoßwellentherapie nach ärztlicher Untersuchung als ergänzende Behandlung erwogen werden. Zusätzlich sind häufig eine Anpassung der Belastung und gezielte Übungen erforderlich.

Achillodynie

Die Achillodynie bezeichnet schmerzhafte Reizungen und Veränderungen der Achillessehne. Die Beschwerden treten häufig bei sportlicher Belastung, beim Laufen oder nach längeren Ruhephasen auf.

Eine Stoßwellentherapie kann insbesondere bei chronischen Achillessehnenbeschwerden als Teil eines individuellen Behandlungskonzepts eingesetzt werden. Belastungssteuerung und ein gezieltes Trainingsprogramm bleiben wichtige Bestandteile der Behandlung.

Patellaspitzensyndrom

Beim Patellaspitzensyndrom ist der Sehnenansatz unterhalb der Kniescheibe gereizt. Die Beschwerden treten besonders häufig bei Sportarten mit wiederholten Sprüngen, schnellen Richtungswechseln oder intensiver Laufbelastung auf.

Bei länger bestehenden Beschwerden kann die Stoßwellentherapie ergänzend zu einem strukturierten Trainings- und Rehabilitationsprogramm erwogen werden.

Schleimbeutelentzündung an der Hüfte

Die Bursitis trochanterica verursacht Schmerzen an der Außenseite der Hüfte. Beschwerden können unter anderem beim Gehen, Treppensteigen, längeren Stehen oder Liegen auf der betroffenen Seite auftreten.

Bei chronischen Beschwerden im Bereich des großen Rollhügels kann eine Stoßwellentherapie nach genauer Untersuchung als mögliche ergänzende Maßnahme besprochen werden. Zuvor muss geklärt werden, ob die Schmerzen tatsächlich von den seitlichen Sehnen- und Schleimbeutelstrukturen oder von einer anderen Ursache ausgehen.

Wie wirkt die Stoßwellentherapie?

Die akustischen Druckwellen übertragen mechanische Energie auf die behandelte Region. Dadurch sollen lokale biologische Reaktionen im Gewebe angeregt werden.

Ziel der Therapie ist es, Schmerzen und die Belastbarkeit des betroffenen Gewebes günstig zu beeinflussen. Eine bestimmte Wirkung oder eine vollständige Heilung kann jedoch nicht garantiert werden. Das Behandlungsergebnis hängt unter anderem von der Diagnose, der Dauer der Beschwerden und den begleitenden Maßnahmen ab.

Wie läuft die Behandlung ab?

Ärztliche Untersuchung

Vor der Behandlung werden die Beschwerden, deren Dauer und mögliche Auslöser besprochen. Anschließend wird die betroffene Region untersucht. Vorhandene Ultraschall-, Röntgen- oder MRT-Befunde können in die Beurteilung einbezogen werden.

Festlegung des Behandlungsbereichs

Die schmerzhafte beziehungsweise veränderte Struktur wird möglichst genau lokalisiert. Bei Bedarf kann Ultraschall zur Darstellung der Sehne, des Sehnenansatzes oder einer Kalkablagerung eingesetzt werden.

Durchführung

Auf die Haut wird ein Kontaktgel aufgetragen. Anschließend wird das Handstück des Stoßwellengeräts auf die betroffene Region gesetzt. Die Intensität und Anzahl der Impulse werden an die Diagnose und die persönliche Verträglichkeit angepasst.

Nachbesprechung

Nach der Behandlung wird besprochen, wie die betroffene Region belastet werden darf und welche ergänzenden Maßnahmen sinnvoll sind. Dazu können Physiotherapie, spezielle Übungen oder eine vorübergehende Anpassung sportlicher und beruflicher Belastungen gehören. Der bestehende Ablauf der Seite sieht Untersuchung, Vorbereitung, Behandlung und anschließende Beratung bereits als zentrale Schritte vor.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Die Anzahl und die zeitlichen Abstände der Sitzungen werden individuell festgelegt. Abhängig von der Erkrankung, der Dauer der Beschwerden und der Reaktion auf die Behandlung können mehrere Termine erforderlich sein.

Eine einzelne Sitzung dauert in der Regel nur wenige Minuten. Die Wirkung wird nicht ausschließlich unmittelbar nach der Behandlung beurteilt, da sich Veränderungen auch erst im weiteren Verlauf zeigen können.

Ist die Stoßwellentherapie schmerzhaft?

Während der Behandlung können die Impulse als Klopfen, Druck oder vorübergehend als schmerzhaft empfunden werden. Die Intensität kann an die persönliche Verträglichkeit angepasst werden.

Nach der Sitzung können vorübergehend eine erhöhte Druckempfindlichkeit, leichte Schmerzen, Rötungen, Schwellungen oder kleinere Blutergüsse auftreten. Die konkreten Risiken werden vor der Behandlung besprochen.

Was ist vor der Behandlung zu beachten?

Informieren Sie den behandelnden Arzt insbesondere über:

  • Blutgerinnungsstörungen;
  • blutverdünnende Medikamente;
  • akute Infektionen;
  • Hautverletzungen im Behandlungsbereich;
  • Schwangerschaft;
  • Tumorerkrankungen;
  • kürzlich erfolgte Operationen oder Injektionen;
  • weitere relevante Vorerkrankungen.

Medikamente dürfen nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt oder verändert werden. Ob eine Stoßwellentherapie durchgeführt werden kann, wird anhand des individuellen Befundes entschieden.

Verhalten nach der Behandlung

Nach der Behandlung sind gewöhnliche Alltagsbewegungen abhängig von der behandelten Region häufig möglich. Intensive sportliche oder berufliche Belastungen sollten zunächst an die ärztlichen Empfehlungen angepasst werden.

Eine vorübergehende Verstärkung der Beschwerden ist möglich. Bei ungewöhnlich starken Schmerzen, ausgeprägter Schwellung oder anderen unerwarteten Reaktionen sollte die Ordination kontaktiert werden.

Stoßwellentherapie als Teil des Behandlungsplans

Die Stoßwellentherapie wird häufig nicht als alleinige Maßnahme eingesetzt. Abhängig von der Diagnose kann sie mit folgenden Behandlungen kombiniert werden:

  • Physiotherapie;
  • gezielten Dehn- und Kräftigungsübungen;
  • Anpassung der körperlichen Belastung;
  • orthopädischen Einlagen oder Hilfsmitteln;
  • medikamentöser Behandlung;
  • weiteren physikalischen Therapien;
  • operativer Abklärung bei anhaltenden oder strukturell ausgeprägten Beschwerden.

Welche Kombination geeignet ist, wird individuell festgelegt.

Häufige Fragen zur Stoßwellentherapie

Nein. Die Behandlung erfolgt von außen über ein Handstück. Es wird kein Medikament injiziert und die Haut wird nicht durch eine Nadel verletzt.

Sie kann bei bestimmten Beschwerden eine mögliche konservative Behandlungsoption darstellen. Ob eine Operation erforderlich ist, hängt jedoch von der Diagnose, dem strukturellen Befund und dem Verlauf ab. Eine Vermeidung einer Operation kann nicht garantiert werden.

Das ist individuell unterschiedlich. Manche Veränderungen werden bereits während einer Behandlungsserie wahrgenommen, bei anderen Patientinnen und Patienten entwickelt sich eine mögliche Wirkung erst über mehrere Wochen.

Nein. Akute Risse, ausgeprägte strukturelle Schäden und andere Erkrankungen können eine andere Behandlung erfordern. Vor der Stoßwellentherapie ist deshalb eine genaue Diagnose notwendig.

Ob eine weitere Behandlungsserie sinnvoll ist, hängt von der bisherigen Wirkung, der Diagnose und dem individuellen Befund ab.


 

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Orthopädiezentrum Wien - Arzt führt Stoßwellentherapie im Rahmen einer Schmerztherapie durch.

Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode für ausgewählte chronische Sehnen-, Muskel- und Gelenkbeschwerden. Dabei werden akustische Druckwellen gezielt auf die betroffene Körperregion übertragen.

Was ist eine Stoßwellentherapie?

Bei der Stoßwellentherapie werden kurze akustische Druckwellen mithilfe eines speziellen Behandlungsgeräts durch die Haut in das betroffene Gewebe geleitet. Die Haut wird dabei nicht verletzt und es ist keine Injektion erforderlich.

Die Behandlung wird in der Orthopädie insbesondere bei länger bestehenden Beschwerden an Sehnen, Sehnenansätzen und bestimmten Weichteilstrukturen eingesetzt. Ob sie geeignet ist, hängt von der genauen Diagnose, der Dauer der Beschwerden und den bisherigen Behandlungen ab.

Wann kann eine Stoßwellentherapie sinnvoll sein?

Eine Stoßwellentherapie kann bei ausgewählten Beschwerden erwogen werden, wenn diese über einen längeren Zeitraum bestehen oder konservative Maßnahmen keine ausreichende Verbesserung gebracht haben.

Zu den möglichen Anwendungsgebieten gehören:

Die wissenschaftliche Bewertung unterscheidet sich je nach Erkrankung. Daher wird die Behandlung nach einer orthopädischen Untersuchung individuell geplant und nicht automatisch bei jeder Form von Schmerzen eingesetzt.

Anwendungsgebiete der Stoßwellentherapie

Fersensporn und Plantarfasziitis

Bei einem Fersensporn oder einer Plantarfasziitis treten häufig stechende Schmerzen an der Unterseite der Ferse auf. Typisch sind Beschwerden bei den ersten Schritten nach dem Aufstehen oder nach längeren Ruhephasen.

Die Stoßwellentherapie kann bei länger bestehenden Beschwerden als Teil einer konservativen Behandlung erwogen werden. Sie wird häufig mit Dehnübungen, Belastungsanpassung, Physiotherapie oder orthopädischen Einlagen kombiniert.

Kalkschulter

Bei der Kalkschulter entstehen Kalkablagerungen in Sehnen der Rotatorenmanschette. Diese können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und insbesondere nächtliche Beschwerden verursachen.

Abhängig von Größe, Lage und Stadium der Kalkablagerung kann eine Stoßwellentherapie als nicht operative Behandlungsmöglichkeit besprochen werden. Die Behandlung sollte in ein Gesamtkonzept mit Bewegungstherapie und weiteren geeigneten Maßnahmen eingebunden werden.

Tennisellenbogen

Der Tennisellenbogen ist eine Überlastungsbeschwerde an den Sehnenansätzen der Unterarmstreckmuskulatur. Schmerzen treten typischerweise an der Außenseite des Ellenbogens auf und können beim Greifen, Heben oder Drehen des Unterarms stärker werden.

Bei länger bestehenden Beschwerden kann die Stoßwellentherapie nach ärztlicher Untersuchung als ergänzende Behandlung erwogen werden. Zusätzlich sind häufig eine Anpassung der Belastung und gezielte Übungen erforderlich.

Achillodynie

Die Achillodynie bezeichnet schmerzhafte Reizungen und Veränderungen der Achillessehne. Die Beschwerden treten häufig bei sportlicher Belastung, beim Laufen oder nach längeren Ruhephasen auf.

Eine Stoßwellentherapie kann insbesondere bei chronischen Achillessehnenbeschwerden als Teil eines individuellen Behandlungskonzepts eingesetzt werden. Belastungssteuerung und ein gezieltes Trainingsprogramm bleiben wichtige Bestandteile der Behandlung.

Patellaspitzensyndrom

Beim Patellaspitzensyndrom ist der Sehnenansatz unterhalb der Kniescheibe gereizt. Die Beschwerden treten besonders häufig bei Sportarten mit wiederholten Sprüngen, schnellen Richtungswechseln oder intensiver Laufbelastung auf.

Bei länger bestehenden Beschwerden kann die Stoßwellentherapie ergänzend zu einem strukturierten Trainings- und Rehabilitationsprogramm erwogen werden.

Schleimbeutelentzündung an der Hüfte

Die Bursitis trochanterica verursacht Schmerzen an der Außenseite der Hüfte. Beschwerden können unter anderem beim Gehen, Treppensteigen, längeren Stehen oder Liegen auf der betroffenen Seite auftreten.

Bei chronischen Beschwerden im Bereich des großen Rollhügels kann eine Stoßwellentherapie nach genauer Untersuchung als mögliche ergänzende Maßnahme besprochen werden. Zuvor muss geklärt werden, ob die Schmerzen tatsächlich von den seitlichen Sehnen- und Schleimbeutelstrukturen oder von einer anderen Ursache ausgehen.

Wie wirkt die Stoßwellentherapie?

Die akustischen Druckwellen übertragen mechanische Energie auf die behandelte Region. Dadurch sollen lokale biologische Reaktionen im Gewebe angeregt werden.

Ziel der Therapie ist es, Schmerzen und die Belastbarkeit des betroffenen Gewebes günstig zu beeinflussen. Eine bestimmte Wirkung oder eine vollständige Heilung kann jedoch nicht garantiert werden. Das Behandlungsergebnis hängt unter anderem von der Diagnose, der Dauer der Beschwerden und den begleitenden Maßnahmen ab.

Wie läuft die Behandlung ab?

Ärztliche Untersuchung

Vor der Behandlung werden die Beschwerden, deren Dauer und mögliche Auslöser besprochen. Anschließend wird die betroffene Region untersucht. Vorhandene Ultraschall-, Röntgen- oder MRT-Befunde können in die Beurteilung einbezogen werden.

Festlegung des Behandlungsbereichs

Die schmerzhafte beziehungsweise veränderte Struktur wird möglichst genau lokalisiert. Bei Bedarf kann Ultraschall zur Darstellung der Sehne, des Sehnenansatzes oder einer Kalkablagerung eingesetzt werden.

Durchführung

Auf die Haut wird ein Kontaktgel aufgetragen. Anschließend wird das Handstück des Stoßwellengeräts auf die betroffene Region gesetzt. Die Intensität und Anzahl der Impulse werden an die Diagnose und die persönliche Verträglichkeit angepasst.

Nachbesprechung

Nach der Behandlung wird besprochen, wie die betroffene Region belastet werden darf und welche ergänzenden Maßnahmen sinnvoll sind. Dazu können Physiotherapie, spezielle Übungen oder eine vorübergehende Anpassung sportlicher und beruflicher Belastungen gehören. Der bestehende Ablauf der Seite sieht Untersuchung, Vorbereitung, Behandlung und anschließende Beratung bereits als zentrale Schritte vor.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Die Anzahl und die zeitlichen Abstände der Sitzungen werden individuell festgelegt. Abhängig von der Erkrankung, der Dauer der Beschwerden und der Reaktion auf die Behandlung können mehrere Termine erforderlich sein.

Eine einzelne Sitzung dauert in der Regel nur wenige Minuten. Die Wirkung wird nicht ausschließlich unmittelbar nach der Behandlung beurteilt, da sich Veränderungen auch erst im weiteren Verlauf zeigen können.

Ist die Stoßwellentherapie schmerzhaft?

Während der Behandlung können die Impulse als Klopfen, Druck oder vorübergehend als schmerzhaft empfunden werden. Die Intensität kann an die persönliche Verträglichkeit angepasst werden.

Nach der Sitzung können vorübergehend eine erhöhte Druckempfindlichkeit, leichte Schmerzen, Rötungen, Schwellungen oder kleinere Blutergüsse auftreten. Die konkreten Risiken werden vor der Behandlung besprochen.

Was ist vor der Behandlung zu beachten?

Informieren Sie den behandelnden Arzt insbesondere über:

  • Blutgerinnungsstörungen;
  • blutverdünnende Medikamente;
  • akute Infektionen;
  • Hautverletzungen im Behandlungsbereich;
  • Schwangerschaft;
  • Tumorerkrankungen;
  • kürzlich erfolgte Operationen oder Injektionen;
  • weitere relevante Vorerkrankungen.

Medikamente dürfen nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt oder verändert werden. Ob eine Stoßwellentherapie durchgeführt werden kann, wird anhand des individuellen Befundes entschieden.

Verhalten nach der Behandlung

Nach der Behandlung sind gewöhnliche Alltagsbewegungen abhängig von der behandelten Region häufig möglich. Intensive sportliche oder berufliche Belastungen sollten zunächst an die ärztlichen Empfehlungen angepasst werden.

Eine vorübergehende Verstärkung der Beschwerden ist möglich. Bei ungewöhnlich starken Schmerzen, ausgeprägter Schwellung oder anderen unerwarteten Reaktionen sollte die Ordination kontaktiert werden.

Stoßwellentherapie als Teil des Behandlungsplans

Die Stoßwellentherapie wird häufig nicht als alleinige Maßnahme eingesetzt. Abhängig von der Diagnose kann sie mit folgenden Behandlungen kombiniert werden:

  • Physiotherapie;
  • gezielten Dehn- und Kräftigungsübungen;
  • Anpassung der körperlichen Belastung;
  • orthopädischen Einlagen oder Hilfsmitteln;
  • medikamentöser Behandlung;
  • weiteren physikalischen Therapien;
  • operativer Abklärung bei anhaltenden oder strukturell ausgeprägten Beschwerden.

Welche Kombination geeignet ist, wird individuell festgelegt.

Häufige Fragen zur Stoßwellentherapie

Nein. Die Behandlung erfolgt von außen über ein Handstück. Es wird kein Medikament injiziert und die Haut wird nicht durch eine Nadel verletzt.

Sie kann bei bestimmten Beschwerden eine mögliche konservative Behandlungsoption darstellen. Ob eine Operation erforderlich ist, hängt jedoch von der Diagnose, dem strukturellen Befund und dem Verlauf ab. Eine Vermeidung einer Operation kann nicht garantiert werden.

Das ist individuell unterschiedlich. Manche Veränderungen werden bereits während einer Behandlungsserie wahrgenommen, bei anderen Patientinnen und Patienten entwickelt sich eine mögliche Wirkung erst über mehrere Wochen.

Nein. Akute Risse, ausgeprägte strukturelle Schäden und andere Erkrankungen können eine andere Behandlung erfordern. Vor der Stoßwellentherapie ist deshalb eine genaue Diagnose notwendig.

Ob eine weitere Behandlungsserie sinnvoll ist, hängt von der bisherigen Wirkung, der Diagnose und dem individuellen Befund ab.


 

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