Orthopädiezentrum Wien - Arzt führt Infiltrationstherapie an einer Person aus.

Infiltrationstherapie

Infiltrationen ermöglichen eine gezielte Behandlung von Schmerzen und Entzündungen an Gelenken, Sehnen, Muskeln und Nerven. Bei der Infiltrationstherapie werden ausgewählte Medikamente direkt in den betroffenen Bereich oder an die schmerzverursachende Struktur eingebracht.

Was sind Infiltrationen?

Bei einer Infiltration werden Medikamente mit einer feinen Nadel gezielt in das betroffene Gewebe oder in die unmittelbare Umgebung der schmerzverursachenden Struktur injiziert. Diese Form der Injektionstherapie wird als Infiltrationstherapie bezeichnet. Abhängig vom Beschwerdebild kann die Behandlung beispielsweise an einem Gelenk, einer Sehne, einem Muskel, einem Nerv oder im Bereich der Wirbelsäule erfolgen.

Ziel ist es, die Medikamente möglichst direkt am Behandlungsort einzusetzen. Bei tiefer liegenden oder schwer zugänglichen Strukturen kann die Infiltration unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle durchgeführt werden. Infiltrationen gehören zu den möglichen Verfahren der interventionellen Schmerztherapie.

Wann werden Infiltrationen angewendet?

Eine Infiltration kann unter anderem bei folgenden Beschwerden infrage kommen:

  • Gelenkschmerzen und entzündlichen Gelenkbeschwerden;
  • Arthrose;
  • Reizungen von Sehnen und Schleimbeuteln;
  • Schmerzen an Knie, Hüfte oder Schulter;
  • Rückenschmerzen und Bandscheibenbeschwerden und bestimmten Beschwerden an der Wirbelsäule;
  • Muskelverspannungen und Triggerpunkten;
  • gereizten Nerven und ausstrahlenden Schmerzen;
  • bestimmten Sport- und Überlastungsverletzungen.

Ob eine Infiltration geeignet ist, hängt von der Ursache, der Lokalisation und der Dauer der Beschwerden ab. Vor der Behandlung erfolgt deshalb eine ärztliche Untersuchung.

Gelenkinfiltrationen

Bei einer Gelenkinfiltration wird ein ausgewähltes Medikament direkt in den Gelenkraum oder an eine schmerzhafte Struktur im Bereich des Gelenks eingebracht. Diese Form der Behandlung wird auch als intraartikuläre Infiltration bezeichnet und kann beispielsweise am Knie-, Hüft- oder Schultergelenk durchgeführt werden.

Infiltration am Knie

Eine Infiltration am Knie kann unter anderem bei Arthrose, entzündlichen Reizungen oder belastungsabhängigen Knieschmerzen erwogen werden. Das Medikament wird gezielt in das Kniegelenk oder an die betroffene Struktur eingebracht.

Auf der Detailseite finden Sie weitere Informationen zu den möglichen Anwendungsgebieten, zur Durchführung und zum Verhalten nach der Behandlung.

Infiltration der Hüfte

Die Infiltration der Hüfte kann bei bestimmten Schmerzen und entzündlichen Beschwerden im Bereich des Hüftgelenks eingesetzt werden. Da das Hüftgelenk vergleichsweise tief liegt, kann eine bildgestützte Durchführung sinnvoll sein.

Weitere Informationen zur Untersuchung, zur gezielten Platzierung der Injektion und zum Ablauf der Behandlung finden Sie auf der entsprechenden Detailseite.

Infiltration der Schulter

Eine Infiltration der Schulter kann bei unterschiedlichen Beschwerden des Schultergelenks und der umgebenden Strukturen infrage kommen. Dazu gehören beispielsweise entzündliche Reizungen, Beschwerden an Sehnen oder Schleimbeuteln sowie bestimmte verschleißbedingte Veränderungen.

Welche Struktur behandelt wird, richtet sich nach der ärztlichen Diagnose. Auf der Detailseite wird die Schulterinfiltration ausführlicher erklärt.

Infiltration an der Wirbelsäule

Infiltrationen an der Wirbelsäule können bei bestimmten Rückenbeschwerden, Bandscheibenproblemen und gereizten Nervenstrukturen eingesetzt werden. Je nach Ursache und Lokalisation wird das Medikament gezielt an die schmerzverursachende Struktur eingebracht. Bei tiefer liegenden Bereichen kann eine bildgestützte Durchführung unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle sinnvoll sein.

Welche Medikamente werden verwendet?

Welche Wirkstoffe eingesetzt werden, hängt vom jeweiligen Beschwerdebild und vom Ziel der Behandlung ab. Möglich sind beispielsweise:

  • Lokalanästhetika zur örtlichen Schmerzlinderung;
  • entzündungshemmende Medikamente wie Kortisonpräparate;
  • Hyaluronsäure bei bestimmten Gelenkbeschwerden;
  • individuell ausgewählte Wirkstoffkombinationen.

Vor der Behandlung wird besprochen, welches Präparat infrage kommt und welche möglichen Vor- und Nachteile berücksichtigt werden müssen.

Vorteile der Infiltrationen

Eine Infiltration ermöglicht es, den Wirkstoff direkt an der betroffenen Struktur einzusetzen. Daraus können sich folgende Vorteile ergeben:

  • gezielte Behandlung des schmerzhaften Bereichs;
  • örtliche Anwendung der Medikamente;
  • mögliche Reduktion von Schmerzen und Entzündungen;
  • ambulante Durchführung;
  • Kombination mit Physiotherapie und weiteren Behandlungsmaßnahmen;
  • bei Bedarf präzise Platzierung unter bildgebender Kontrolle

Die Wirkung kann abhängig von der Erkrankung, dem eingesetzten Medikament und der persönlichen Ausgangssituation unterschiedlich ausfallen.

Wie läuft eine Infiltration ab?

  • Untersuchung: Der Arzt führt eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung durch, um den genauen Ort der Beschwerden zu bestimmen.
  • Vorbereitung: Der zu behandelnde Bereich wird desinfiziert. Bei Bedarf kann eine lokale Betäubung angewendet werden.
  • Injektion: Mit einer feinen Nadel wird das Medikament direkt in den betroffenen Bereich injiziert. Dies kann unter bildgebender Kontrolle wie Ultraschall oder Röntgen erfolgen, um die Genauigkeit zu erhöhen.
  • Dauer der Behandlung: Eine Infiltrationssitzung dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten.
  • Frequenz der Sitzungen: Je nach Art und Schwere der Beschwerden können mehrere Sitzungen erforderlich sein.

Was ist vor einer Infiltration zu beachten?

  • Gesundheitsprobleme: Informieren Sie den Arzt über bestehende Gesundheitsprobleme, insbesondere Infektionen, Blutgerinnungsstörungen oder Allergien.
  • Medikamente: Teilen Sie dem Arzt mit, welche Medikamente Sie einnehmen, einschließlich blutverdünnender Mittel und Nahrungsergänzungsmittel.
  • Allergien: Informieren Sie den Arzt über bekannte Allergien gegen Medikamente oder Lokalanästhetika.
  • Vorbereitung: Befolgen Sie die Anweisungen des Arztes zur Vorbereitung auf die Infiltration, z. B. Fasten oder die Anpassung der Medikation.

Was ist nach einer Infiltration zu beachten?

Nach der Infiltration werden die unmittelbare Reaktion und der weitere Behandlungsverlauf beurteilt. Je nach behandeltem Bereich kann es sinnvoll sein, stärkere körperliche Belastungen und Sport vorübergehend zu vermeiden. Die konkreten Empfehlungen richten sich nach der Art der Infiltration, dem verwendeten Medikament und dem individuellen Befund.

Anschließend wird entschieden, ob eine weitere Injektion, Physiotherapie, medizinische Trainingstherapie oder eine andere ergänzende Maßnahme sinnvoll sein kann.


 

FAQ

Die Injektion kann mit einem kurzen Einstich und einem Druckgefühl verbunden sein. Wie stark dies empfunden wird, hängt von der behandelten Körperregion und der individuellen Schmerzempfindlichkeit ab. Bei bestimmten Infiltrationen kann zusätzlich ein Lokalanästhetikum verwendet werden.

Der Wirkungseintritt hängt vom verwendeten Medikament und von der behandelten Erkrankung ab. Lokalanästhetika können bereits kurz nach der Injektion wirken, während entzündungshemmende Medikamente ihre Wirkung teilweise erst nach mehreren Stunden oder Tagen entwickeln.

Die Wirkungsdauer kann individuell sehr unterschiedlich sein. Sie hängt unter anderem von der Ursache der Beschwerden, der behandelten Struktur, dem verwendeten Medikament und dem weiteren Krankheitsverlauf ab. Eine bestimmte Wirkungsdauer kann deshalb nicht garantiert werden.

Wie viele Infiltrationen sinnvoll sind und in welchen Abständen sie durchgeführt werden können, wird individuell festgelegt. Dabei spielen die Diagnose, das verwendete Medikament, die bisherige Wirkung und mögliche Risiken eine Rolle. Ein einheitliches Behandlungsschema für alle Beschwerden gibt es nicht.

Nach einer Infiltration können vorübergehend Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Schwellung oder eine lokale Reizung auftreten. Seltene mögliche Risiken sind unter anderem Infektionen, Blutungen sowie Verletzungen von Nerven, Gefäßen oder anderen Gewebestrukturen. Weitere mögliche Nebenwirkungen hängen vom verwendeten Medikament ab.

Wann sportliche Belastungen wieder möglich sind, hängt von der behandelten Region, der Art der Infiltration und der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Häufig wird empfohlen, stärkere Belastungen zunächst vorübergehend zu vermeiden. Die genaue Dauer wird individuell mit dem behandelnden Arzt abgestimmt.

Eine Infiltration kann beispielsweise bei akuten Infektionen, bestimmten Hautveränderungen im Bereich der Einstichstelle oder bei bestimmten Blutgerinnungsstörungen nicht oder nur nach besonderer Abklärung durchgeführt werden. Auch regelmäßig eingenommene Medikamente, insbesondere blutverdünnende Präparate, sollten vor der Behandlung mit dem Arzt besprochen werden.

Der Begriff Spritze beschreibt allgemein die Verabreichung eines Medikaments mit einer Nadel. Bei einer Infiltration wird das Medikament dagegen gezielt an eine bestimmte schmerzverursachende oder entzündete Struktur beziehungsweise direkt in ein Gelenk eingebracht. Ziel ist eine möglichst lokale Behandlung des betroffenen Bereichs.

Ja. Je nach behandelter Körperregion kann eine Infiltration unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle durchgeführt werden. Die bildgestützte Infiltration ermöglicht es, die Nadelposition und die Zielstruktur während der Behandlung genauer zu kontrollieren.

Nach oben

Nach oben

Orthopädiezentrum Wien - Arzt führt Infiltrationstherapie an einer Person aus.

Infiltrationstherapie

Infiltrationen ermöglichen eine gezielte Behandlung von Schmerzen und Entzündungen an Gelenken, Sehnen, Muskeln und Nerven. Bei der Infiltrationstherapie werden ausgewählte Medikamente direkt in den betroffenen Bereich oder an die schmerzverursachende Struktur eingebracht.

Was sind Infiltrationen?

Bei einer Infiltration werden Medikamente mit einer feinen Nadel gezielt in das betroffene Gewebe oder in die unmittelbare Umgebung der schmerzverursachenden Struktur injiziert. Diese Form der Injektionstherapie wird als Infiltrationstherapie bezeichnet. Abhängig vom Beschwerdebild kann die Behandlung beispielsweise an einem Gelenk, einer Sehne, einem Muskel, einem Nerv oder im Bereich der Wirbelsäule erfolgen.

Ziel ist es, die Medikamente möglichst direkt am Behandlungsort einzusetzen. Bei tiefer liegenden oder schwer zugänglichen Strukturen kann die Infiltration unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle durchgeführt werden. Infiltrationen gehören zu den möglichen Verfahren der interventionellen Schmerztherapie.

Wann werden Infiltrationen angewendet?

Eine Infiltration kann unter anderem bei folgenden Beschwerden infrage kommen:

  • Gelenkschmerzen und entzündlichen Gelenkbeschwerden;
  • Arthrose;
  • Reizungen von Sehnen und Schleimbeuteln;
  • Schmerzen an Knie, Hüfte oder Schulter;
  • Rückenschmerzen und Bandscheibenbeschwerden und bestimmten Beschwerden an der Wirbelsäule;
  • Muskelverspannungen und Triggerpunkten;
  • gereizten Nerven und ausstrahlenden Schmerzen;
  • bestimmten Sport- und Überlastungsverletzungen.

Ob eine Infiltration geeignet ist, hängt von der Ursache, der Lokalisation und der Dauer der Beschwerden ab. Vor der Behandlung erfolgt deshalb eine ärztliche Untersuchung.

Gelenkinfiltrationen

Bei einer Gelenkinfiltration wird ein ausgewähltes Medikament direkt in den Gelenkraum oder an eine schmerzhafte Struktur im Bereich des Gelenks eingebracht. Diese Form der Behandlung wird auch als intraartikuläre Infiltration bezeichnet und kann beispielsweise am Knie-, Hüft- oder Schultergelenk durchgeführt werden.

Infiltration am Knie

Eine Infiltration am Knie kann unter anderem bei Arthrose, entzündlichen Reizungen oder belastungsabhängigen Knieschmerzen erwogen werden. Das Medikament wird gezielt in das Kniegelenk oder an die betroffene Struktur eingebracht.

Auf der Detailseite finden Sie weitere Informationen zu den möglichen Anwendungsgebieten, zur Durchführung und zum Verhalten nach der Behandlung.

Infiltration der Hüfte

Die Infiltration der Hüfte kann bei bestimmten Schmerzen und entzündlichen Beschwerden im Bereich des Hüftgelenks eingesetzt werden. Da das Hüftgelenk vergleichsweise tief liegt, kann eine bildgestützte Durchführung sinnvoll sein.

Weitere Informationen zur Untersuchung, zur gezielten Platzierung der Injektion und zum Ablauf der Behandlung finden Sie auf der entsprechenden Detailseite.

Infiltration der Schulter

Eine Infiltration der Schulter kann bei unterschiedlichen Beschwerden des Schultergelenks und der umgebenden Strukturen infrage kommen. Dazu gehören beispielsweise entzündliche Reizungen, Beschwerden an Sehnen oder Schleimbeuteln sowie bestimmte verschleißbedingte Veränderungen.

Welche Struktur behandelt wird, richtet sich nach der ärztlichen Diagnose. Auf der Detailseite wird die Schulterinfiltration ausführlicher erklärt.

Infiltration an der Wirbelsäule

Infiltrationen an der Wirbelsäule können bei bestimmten Rückenbeschwerden, Bandscheibenproblemen und gereizten Nervenstrukturen eingesetzt werden. Je nach Ursache und Lokalisation wird das Medikament gezielt an die schmerzverursachende Struktur eingebracht. Bei tiefer liegenden Bereichen kann eine bildgestützte Durchführung unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle sinnvoll sein.

Welche Medikamente werden verwendet?

Welche Wirkstoffe eingesetzt werden, hängt vom jeweiligen Beschwerdebild und vom Ziel der Behandlung ab. Möglich sind beispielsweise:

  • Lokalanästhetika zur örtlichen Schmerzlinderung;
  • entzündungshemmende Medikamente wie Kortisonpräparate;
  • Hyaluronsäure bei bestimmten Gelenkbeschwerden;
  • individuell ausgewählte Wirkstoffkombinationen.

Vor der Behandlung wird besprochen, welches Präparat infrage kommt und welche möglichen Vor- und Nachteile berücksichtigt werden müssen.

Vorteile der Infiltrationen

Eine Infiltration ermöglicht es, den Wirkstoff direkt an der betroffenen Struktur einzusetzen. Daraus können sich folgende Vorteile ergeben:

  • gezielte Behandlung des schmerzhaften Bereichs;
  • örtliche Anwendung der Medikamente;
  • mögliche Reduktion von Schmerzen und Entzündungen;
  • ambulante Durchführung;
  • Kombination mit Physiotherapie und weiteren Behandlungsmaßnahmen;
  • bei Bedarf präzise Platzierung unter bildgebender Kontrolle

Die Wirkung kann abhängig von der Erkrankung, dem eingesetzten Medikament und der persönlichen Ausgangssituation unterschiedlich ausfallen.

Wie läuft eine Infiltration ab?

  • Untersuchung: Der Arzt führt eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung durch, um den genauen Ort der Beschwerden zu bestimmen.
  • Vorbereitung: Der zu behandelnde Bereich wird desinfiziert. Bei Bedarf kann eine lokale Betäubung angewendet werden.
  • Injektion: Mit einer feinen Nadel wird das Medikament direkt in den betroffenen Bereich injiziert. Dies kann unter bildgebender Kontrolle wie Ultraschall oder Röntgen erfolgen, um die Genauigkeit zu erhöhen.
  • Dauer der Behandlung: Eine Infiltrationssitzung dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten.
  • Frequenz der Sitzungen: Je nach Art und Schwere der Beschwerden können mehrere Sitzungen erforderlich sein.

Was ist vor einer Infiltration zu beachten?

  • Gesundheitsprobleme: Informieren Sie den Arzt über bestehende Gesundheitsprobleme, insbesondere Infektionen, Blutgerinnungsstörungen oder Allergien.
  • Medikamente: Teilen Sie dem Arzt mit, welche Medikamente Sie einnehmen, einschließlich blutverdünnender Mittel und Nahrungsergänzungsmittel.
  • Allergien: Informieren Sie den Arzt über bekannte Allergien gegen Medikamente oder Lokalanästhetika.
  • Vorbereitung: Befolgen Sie die Anweisungen des Arztes zur Vorbereitung auf die Infiltration, z. B. Fasten oder die Anpassung der Medikation.

Was ist nach einer Infiltration zu beachten?

Nach der Infiltration werden die unmittelbare Reaktion und der weitere Behandlungsverlauf beurteilt. Je nach behandeltem Bereich kann es sinnvoll sein, stärkere körperliche Belastungen und Sport vorübergehend zu vermeiden. Die konkreten Empfehlungen richten sich nach der Art der Infiltration, dem verwendeten Medikament und dem individuellen Befund.

Anschließend wird entschieden, ob eine weitere Injektion, Physiotherapie, medizinische Trainingstherapie oder eine andere ergänzende Maßnahme sinnvoll sein kann.


 

FAQ

Die Injektion kann mit einem kurzen Einstich und einem Druckgefühl verbunden sein. Wie stark dies empfunden wird, hängt von der behandelten Körperregion und der individuellen Schmerzempfindlichkeit ab. Bei bestimmten Infiltrationen kann zusätzlich ein Lokalanästhetikum verwendet werden.

Der Wirkungseintritt hängt vom verwendeten Medikament und von der behandelten Erkrankung ab. Lokalanästhetika können bereits kurz nach der Injektion wirken, während entzündungshemmende Medikamente ihre Wirkung teilweise erst nach mehreren Stunden oder Tagen entwickeln.

Die Wirkungsdauer kann individuell sehr unterschiedlich sein. Sie hängt unter anderem von der Ursache der Beschwerden, der behandelten Struktur, dem verwendeten Medikament und dem weiteren Krankheitsverlauf ab. Eine bestimmte Wirkungsdauer kann deshalb nicht garantiert werden.

Wie viele Infiltrationen sinnvoll sind und in welchen Abständen sie durchgeführt werden können, wird individuell festgelegt. Dabei spielen die Diagnose, das verwendete Medikament, die bisherige Wirkung und mögliche Risiken eine Rolle. Ein einheitliches Behandlungsschema für alle Beschwerden gibt es nicht.

Nach einer Infiltration können vorübergehend Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Schwellung oder eine lokale Reizung auftreten. Seltene mögliche Risiken sind unter anderem Infektionen, Blutungen sowie Verletzungen von Nerven, Gefäßen oder anderen Gewebestrukturen. Weitere mögliche Nebenwirkungen hängen vom verwendeten Medikament ab.

Wann sportliche Belastungen wieder möglich sind, hängt von der behandelten Region, der Art der Infiltration und der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Häufig wird empfohlen, stärkere Belastungen zunächst vorübergehend zu vermeiden. Die genaue Dauer wird individuell mit dem behandelnden Arzt abgestimmt.

Eine Infiltration kann beispielsweise bei akuten Infektionen, bestimmten Hautveränderungen im Bereich der Einstichstelle oder bei bestimmten Blutgerinnungsstörungen nicht oder nur nach besonderer Abklärung durchgeführt werden. Auch regelmäßig eingenommene Medikamente, insbesondere blutverdünnende Präparate, sollten vor der Behandlung mit dem Arzt besprochen werden.

Der Begriff Spritze beschreibt allgemein die Verabreichung eines Medikaments mit einer Nadel. Bei einer Infiltration wird das Medikament dagegen gezielt an eine bestimmte schmerzverursachende oder entzündete Struktur beziehungsweise direkt in ein Gelenk eingebracht. Ziel ist eine möglichst lokale Behandlung des betroffenen Bereichs.

Ja. Je nach behandelter Körperregion kann eine Infiltration unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle durchgeführt werden. Die bildgestützte Infiltration ermöglicht es, die Nadelposition und die Zielstruktur während der Behandlung genauer zu kontrollieren.

Nach oben

Nach oben