Orthopädiezentrum Wien - Arzt führt eine Infiltration am Ramus Dorsalis unter bildwandler- und ultraschallgestützter Kontrolle aus.

Hyaluronsäure an der Hüfte

Bei der Hyaluronsäure-Therapie an der Hüfte wird Hyaluronsäure gezielt in das Hüftgelenk injiziert. Ob die Behandlung im Einzelfall infrage kommt, wird nach einer orthopädischen Untersuchung und einer individuellen Beratung entschieden.

Was ist eine Hyaluronsäure-Therapie an der Hüfte?

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und trägt zu ihrer Gleitfähigkeit bei. Bei der Behandlung wird ein Hyaluronsäurepräparat mit einer feinen Nadel direkt in das Hüftgelenk eingebracht.

Die Behandlung gehört zu den verschiedenen Formen der Hyaluronsäure-Therapie. Da das Hüftgelenk vergleichsweise tief liegt, kann die Position der Nadel mithilfe von Ultraschall oder Röntgen kontrolliert werden.

Wann kann die Behandlung besprochen werden?

Eine Hyaluronsäure-Injektion kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit degenerativen Beschwerden des Hüftgelenks thematisiert werden, insbesondere bei:

  • Hüftarthrose beziehungsweise Coxarthrose;
  • belastungsabhängigen Schmerzen im Hüftgelenk;
  • eingeschränkter Beweglichkeit;
  • wiederkehrenden Beschwerden trotz konservativer Behandlung;
  • Unverträglichkeit oder unzureichender Wirkung anderer Maßnahmen.

Nicht alle Schmerzen im Hüftbereich entstehen direkt im Hüftgelenk. Auch Muskeln, Sehnen, Schleimbeutel, die Lendenwirbelsäule oder das Sakroiliakalgelenk können Beschwerden verursachen. Deshalb muss vor einer Injektion zunächst die wahrscheinliche Schmerzquelle festgestellt werden.

Weitere Informationen zu Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur Hüftarthrose

Wissenschaftliche Einordnung

Die wissenschaftliche Bewertung der Hyaluronsäure-Therapie bei Hüftarthrose ist zurückhaltend. Die aktuelle Leitlinie der American Academy of Orthopaedic Surgeons empfiehlt intraartikuläre Hyaluronsäure bei symptomatischer Hüftarthrose nicht als routinemäßige Behandlung, da gegenüber einer Placebo-Injektion keine ausreichende Verbesserung von Schmerzen oder Gelenkfunktion nachgewiesen wurde.

Eine bestimmte Wirkung oder Wirkungsdauer kann daher nicht zugesichert werden. Ob die Behandlung im individuellen Fall dennoch besprochen wird, erfordert eine ausführliche ärztliche Aufklärung über mögliche Alternativen.

Wie läuft die Behandlung ab?

Ärztliche Untersuchung

Zunächst werden die Beschwerden, deren Dauer und bisherige Behandlungen besprochen. Der Arzt untersucht die Hüfte und beurteilt vorhandene Röntgen-, Ultraschall- oder MRT-Befunde.

Vorbereitung

Der Behandlungsbereich wird sorgfältig desinfiziert. Anschließend wird die geeignete Einstichstelle festgelegt.

Bildgestützte Injektion

Aufgrund der tiefen Lage des Hüftgelenks kann die Nadel unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle an die vorgesehene Position geführt werden. Danach wird das Hyaluronsäurepräparat in das Gelenk injiziert.

Weitere Informationen zur kontrollierten Platzierung einer Injektion finden Sie auf der Seite zur ultraschallgezielten Schmerztherapie. Das Hüftgelenk wird dort ausdrücklich als möglicher Anwendungsbereich genannt.

Nachbeobachtung

Nach der Behandlung wird die unmittelbare Reaktion kontrolliert. Anschließend erhalten Sie individuelle Empfehlungen zur Belastung der Hüfte und zum weiteren Behandlungsplan.

Wie viele Injektionen sind notwendig?

Die Anzahl und die Abstände der Anwendungen hängen vom verwendeten Präparat ab. Je nach Produkt kann eine einzelne Injektion oder eine Behandlungsserie vorgesehen sein.

Ob eine weitere Anwendung sinnvoll ist, wird anhand der bisherigen Wirkung, der Verträglichkeit und des individuellen Befundes beurteilt.

Was ist vor der Behandlung zu beachten?

Informieren Sie den behandelnden Arzt insbesondere über:

  • akute Infektionen oder Fieber;
  • Hautveränderungen im Bereich der Einstichstelle;
  • Allergien gegen Medikamente oder Bestandteile des Präparats;
  • Blutgerinnungsstörungen;
  • blutverdünnende Medikamente;
  • Schwangerschaft;
  • regelmäßig eingenommene Medikamente.

Medikamente dürfen vor der Behandlung nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt oder verändert werden.

Verhalten nach der Injektion

Nach der Behandlung kann es sinnvoll sein, die Hüfte vorübergehend zu schonen. Intensive sportliche Belastungen und längere Gehstrecken sollten zunächst entsprechend der ärztlichen Empfehlung vermieden werden.

Vorübergehende Schmerzen oder ein Druckgefühl an der Einstichstelle können auftreten. Bei zunehmenden Schmerzen, einer ausgeprägten Schwellung, starker Rötung, Überwärmung oder Fieber sollte die Ordination kontaktiert werden.

Hyaluronsäure als Teil der Hüftarthrose-Behandlung

Eine Hyaluronsäure-Injektion beseitigt nicht die zugrunde liegenden Veränderungen des Hüftgelenks. Die Behandlung sollte daher nicht isoliert betrachtet werden.

Abhängig vom Befund kann ein individueller Behandlungsplan unter anderem folgende Maßnahmen umfassen:

  • Physiotherapie und therapeutische Übungen;
  • Kräftigung der Hüft- und Gesäßmuskulatur;
  • Anpassung der körperlichen Belastung;
  • Gewichtsreduktion bei entsprechender Indikation;
  • medikamentöse Behandlung;
  • andere Formen der Infiltration der Hüfte;
  • operative Abklärung bei fortgeschrittener Arthrose.

Einen Überblick über die verschiedenen konservativen, interventionellen und operativen Möglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur Arthrosetherapie.

Häufige Fragen zur Hyaluronsäure an der Hüfte

Nein. Die Behandlung wird bei Hüftarthrose nicht als routinemäßige Standardtherapie empfohlen. Ob sie im Einzelfall überhaupt besprochen werden sollte, hängt vom Befund, den bisherigen Behandlungen und den möglichen Alternativen ab.

Das Hüftgelenk liegt tief im Körper. Ultraschall oder Röntgen können dabei helfen, die Zielregion darzustellen und die Position der Nadel zu kontrollieren.

Der mögliche Wirkungseintritt ist individuell unterschiedlich. Eine sofortige Schmerzlinderung kann nicht zugesichert werden.

Auch die mögliche Wirkungsdauer ist individuell verschieden. Eine feste Wirkungsdauer oder eine dauerhafte Verbesserung kann nicht garantiert werden.

 

Ob eine Wiederholung infrage kommt, wird anhand der bisherigen Wirkung, der Verträglichkeit und des individuellen Befundes entschieden.


 

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Hyaluronsäure an der Hüfte

Bei der Hyaluronsäure-Therapie an der Hüfte wird Hyaluronsäure gezielt in das Hüftgelenk injiziert. Ob die Behandlung im Einzelfall infrage kommt, wird nach einer orthopädischen Untersuchung und einer individuellen Beratung entschieden.

Was ist eine Hyaluronsäure-Therapie an der Hüfte?

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und trägt zu ihrer Gleitfähigkeit bei. Bei der Behandlung wird ein Hyaluronsäurepräparat mit einer feinen Nadel direkt in das Hüftgelenk eingebracht.

Die Behandlung gehört zu den verschiedenen Formen der Hyaluronsäure-Therapie. Da das Hüftgelenk vergleichsweise tief liegt, kann die Position der Nadel mithilfe von Ultraschall oder Röntgen kontrolliert werden.

Wann kann die Behandlung besprochen werden?

Eine Hyaluronsäure-Injektion kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit degenerativen Beschwerden des Hüftgelenks thematisiert werden, insbesondere bei:

  • Hüftarthrose beziehungsweise Coxarthrose;
  • belastungsabhängigen Schmerzen im Hüftgelenk;
  • eingeschränkter Beweglichkeit;
  • wiederkehrenden Beschwerden trotz konservativer Behandlung;
  • Unverträglichkeit oder unzureichender Wirkung anderer Maßnahmen.

Nicht alle Schmerzen im Hüftbereich entstehen direkt im Hüftgelenk. Auch Muskeln, Sehnen, Schleimbeutel, die Lendenwirbelsäule oder das Sakroiliakalgelenk können Beschwerden verursachen. Deshalb muss vor einer Injektion zunächst die wahrscheinliche Schmerzquelle festgestellt werden.

Weitere Informationen zu Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur Hüftarthrose

Wissenschaftliche Einordnung

Die wissenschaftliche Bewertung der Hyaluronsäure-Therapie bei Hüftarthrose ist zurückhaltend. Die aktuelle Leitlinie der American Academy of Orthopaedic Surgeons empfiehlt intraartikuläre Hyaluronsäure bei symptomatischer Hüftarthrose nicht als routinemäßige Behandlung, da gegenüber einer Placebo-Injektion keine ausreichende Verbesserung von Schmerzen oder Gelenkfunktion nachgewiesen wurde.

Eine bestimmte Wirkung oder Wirkungsdauer kann daher nicht zugesichert werden. Ob die Behandlung im individuellen Fall dennoch besprochen wird, erfordert eine ausführliche ärztliche Aufklärung über mögliche Alternativen.

Wie läuft die Behandlung ab?

Ärztliche Untersuchung

Zunächst werden die Beschwerden, deren Dauer und bisherige Behandlungen besprochen. Der Arzt untersucht die Hüfte und beurteilt vorhandene Röntgen-, Ultraschall- oder MRT-Befunde.

Vorbereitung

Der Behandlungsbereich wird sorgfältig desinfiziert. Anschließend wird die geeignete Einstichstelle festgelegt.

Bildgestützte Injektion

Aufgrund der tiefen Lage des Hüftgelenks kann die Nadel unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle an die vorgesehene Position geführt werden. Danach wird das Hyaluronsäurepräparat in das Gelenk injiziert.

Weitere Informationen zur kontrollierten Platzierung einer Injektion finden Sie auf der Seite zur ultraschallgezielten Schmerztherapie. Das Hüftgelenk wird dort ausdrücklich als möglicher Anwendungsbereich genannt.

Nachbeobachtung

Nach der Behandlung wird die unmittelbare Reaktion kontrolliert. Anschließend erhalten Sie individuelle Empfehlungen zur Belastung der Hüfte und zum weiteren Behandlungsplan.

Wie viele Injektionen sind notwendig?

Die Anzahl und die Abstände der Anwendungen hängen vom verwendeten Präparat ab. Je nach Produkt kann eine einzelne Injektion oder eine Behandlungsserie vorgesehen sein.

Ob eine weitere Anwendung sinnvoll ist, wird anhand der bisherigen Wirkung, der Verträglichkeit und des individuellen Befundes beurteilt.

Was ist vor der Behandlung zu beachten?

Informieren Sie den behandelnden Arzt insbesondere über:

  • akute Infektionen oder Fieber;
  • Hautveränderungen im Bereich der Einstichstelle;
  • Allergien gegen Medikamente oder Bestandteile des Präparats;
  • Blutgerinnungsstörungen;
  • blutverdünnende Medikamente;
  • Schwangerschaft;
  • regelmäßig eingenommene Medikamente.

Medikamente dürfen vor der Behandlung nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt oder verändert werden.

Verhalten nach der Injektion

Nach der Behandlung kann es sinnvoll sein, die Hüfte vorübergehend zu schonen. Intensive sportliche Belastungen und längere Gehstrecken sollten zunächst entsprechend der ärztlichen Empfehlung vermieden werden.

Vorübergehende Schmerzen oder ein Druckgefühl an der Einstichstelle können auftreten. Bei zunehmenden Schmerzen, einer ausgeprägten Schwellung, starker Rötung, Überwärmung oder Fieber sollte die Ordination kontaktiert werden.

Hyaluronsäure als Teil der Hüftarthrose-Behandlung

Eine Hyaluronsäure-Injektion beseitigt nicht die zugrunde liegenden Veränderungen des Hüftgelenks. Die Behandlung sollte daher nicht isoliert betrachtet werden.

Abhängig vom Befund kann ein individueller Behandlungsplan unter anderem folgende Maßnahmen umfassen:

  • Physiotherapie und therapeutische Übungen;
  • Kräftigung der Hüft- und Gesäßmuskulatur;
  • Anpassung der körperlichen Belastung;
  • Gewichtsreduktion bei entsprechender Indikation;
  • medikamentöse Behandlung;
  • andere Formen der Infiltration der Hüfte;
  • operative Abklärung bei fortgeschrittener Arthrose.

Einen Überblick über die verschiedenen konservativen, interventionellen und operativen Möglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur Arthrosetherapie.

Häufige Fragen zur Hyaluronsäure an der Hüfte

Nein. Die Behandlung wird bei Hüftarthrose nicht als routinemäßige Standardtherapie empfohlen. Ob sie im Einzelfall überhaupt besprochen werden sollte, hängt vom Befund, den bisherigen Behandlungen und den möglichen Alternativen ab.

Das Hüftgelenk liegt tief im Körper. Ultraschall oder Röntgen können dabei helfen, die Zielregion darzustellen und die Position der Nadel zu kontrollieren.

Der mögliche Wirkungseintritt ist individuell unterschiedlich. Eine sofortige Schmerzlinderung kann nicht zugesichert werden.

Auch die mögliche Wirkungsdauer ist individuell verschieden. Eine feste Wirkungsdauer oder eine dauerhafte Verbesserung kann nicht garantiert werden.

 

Ob eine Wiederholung infrage kommt, wird anhand der bisherigen Wirkung, der Verträglichkeit und des individuellen Befundes entschieden.


 

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