Orthopädiezentrum Wien - Mb. Osgood-Schlatter bei einer Person, die eine Untersuchung des Knies erhält

Hyaluronsäure am Knie

Bei der Hyaluronsäure-Therapie am Knie wird Hyaluronsäure gezielt in das Kniegelenk injiziert. Die Behandlung kann bei ausgewählten Beschwerden im Zusammenhang mit einer Kniearthrose als Teil eines individuell abgestimmten Therapiekonzepts eingesetzt werden.

Was ist eine Hyaluronsäure-Therapie am Knie

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Sie trägt zur Gleitfähigkeit innerhalb des Gelenks bei und unterstützt die stoßdämpfenden Eigenschaften der Gelenkflüssigkeit.

Bei der Behandlung wird ein Hyaluronsäurepräparat mit einer feinen Nadel direkt in das Kniegelenk eingebracht. Die Therapie gehört zu den verschiedenen Formen der Hyaluronsäure-Therapie und wird erst nach einer orthopädischen Untersuchung individuell geplant.

Wann kann Hyaluronsäure am Knie eingesetzt werden

Eine Hyaluronsäure-Injektion kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit degenerativen Beschwerden des Kniegelenks besprochen werden, insbesondere bei:

  • Kniearthrose beziehungsweise Gonarthrose;
  • belastungsabhängigen Gelenkschmerzen;
  • eingeschränkter Beweglichkeit;
  • wiederkehrenden Beschwerden trotz konservativer Behandlung;
  • Unverträglichkeit oder unzureichender Wirkung anderer Maßnahmen.

Nicht alle Knieschmerzen entstehen durch Arthrose. Auch Menisken, Bänder, Sehnen, Schleimbeutel oder die Kniescheibe können Beschwerden verursachen. Vor der Behandlung muss deshalb zunächst festgestellt werden, ob das Kniegelenk selbst die wahrscheinliche Schmerzquelle ist.

Weitere Informationen zum Krankheitsbild finden Sie auf unserer Seite zur Kniearthrose. Die bestehende Kniearthrose-Seite beschreibt Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und unterschiedliche konservative sowie operative Behandlungsmöglichkeiten.

Was kann die Behandlung bewirken

Ziel der Behandlung ist eine mögliche Linderung der Beschwerden und eine Verbesserung der Gelenkfunktion. Die Hyaluronsäure-Injektion kann jedoch weder geschädigten Gelenkknorpel vollständig wiederherstellen noch die Kniearthrose heilen.

Die mögliche Wirkung und ihre Dauer unterscheiden sich von Person zu Person. Auch die wissenschaftliche Bewertung ist nicht einheitlich. Die AAOS-Leitlinie empfiehlt intraartikuläre Hyaluronsäure-Injektionen bei symptomatischer Kniearthrose nicht für den routinemäßigen Einsatz. Daher sollte die Entscheidung nach individueller Untersuchung, Aufklärung und Abwägung der Behandlungsalternativen getroffen werden.

Wie läuft die Hyaluronsäure-Injektion am Knie ab

Ärztliche Untersuchung

Zunächst werden die Beschwerden, deren Dauer und bisherige Behandlungen besprochen. Der Arzt untersucht das Knie und beurteilt vorhandene Röntgen-, Ultraschall- oder MRT-Befunde.

Vorbereitung

Der Bereich um die Einstichstelle wird sorgfältig desinfiziert. Bei einem ausgeprägten Gelenkerguss kann zunächst geprüft werden, ob weitere diagnostische oder therapeutische Maßnahmen erforderlich sind.

Injektion in das Kniegelenk

Das Hyaluronsäurepräparat wird mit einer feinen Nadel direkt in das Kniegelenk injiziert. Abhängig von den anatomischen Verhältnissen und dem individuellen Befund kann die Position der Nadel mithilfe von Ultraschall kontrolliert werden.

Nachbeobachtung

Nach der Injektion wird die unmittelbare Reaktion beurteilt. Anschließend erhalten Sie Empfehlungen zur Belastung des Kniegelenks und zum weiteren Behandlungsplan.

Wie viele Injektionen sind notwendig

Die Anzahl und die Abstände der Injektionen hängen vom verwendeten Präparat ab. Je nach Produkt kann eine einzelne Anwendung vorgesehen sein oder eine Behandlungsserie mit mehreren Terminen durchgeführt werden.

Ob eine weitere Injektion sinnvoll ist, wird anhand der bisherigen Wirkung, der Verträglichkeit und des individuellen Befundes entschieden. 

Was ist vor der Behandlung zu beachten

Informieren Sie den behandelnden Arzt insbesondere über:

  • akute Infektionen oder Fieber;
  • Hautentzündungen oder Verletzungen am Knie;
  • Allergien gegen Medikamente oder Bestandteile des Präparats;
  • Blutgerinnungsstörungen;
  • blutverdünnende Medikamente;
  • Schwangerschaft;
  • regelmäßig eingenommene Medikamente.

Medikamente dürfen vor der Behandlung nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt oder verändert werden.

Verhalten nach der Injektion

Nach der Behandlung kann es sinnvoll sein, das Knie vorübergehend zu schonen. Intensive sportliche Belastungen, längeres Laufen und schweres Krafttraining sollten zunächst entsprechend der ärztlichen Empfehlung vermieden werden.

Vorübergehende Schmerzen oder ein Druckgefühl an der Einstichstelle können auftreten. Bei zunehmenden Schmerzen, ausgeprägter Schwellung, starker Rötung, Überwärmung oder Fieber sollte die Ordination zeitnah kontaktiert werden.

Hyaluronsäure als Teil der Kniearthrose-Behandlung

Eine Hyaluronsäure-Injektion ist nur eine mögliche Maßnahme innerhalb eines umfassenderen Behandlungsplans. Abhängig vom Befund kann sie mit folgenden Therapien kombiniert werden:

  • Physiotherapie und gezieltem Muskeltraining;
  • Anpassung der körperlichen Belastung;
  • Gewichtsreduktion bei entsprechender Indikation;
  • Schmerzmedikation;
  • Bandagen oder Orthesen;
  • weiteren Injektionstherapien;
  • operativer Abklärung bei fortgeschrittener Arthrose.

Einen Überblick über die unterschiedlichen konservativen, interventionellen und operativen Möglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur Arthrosetherapie.

Allgemeine Informationen zu anderen Medikamenten und Formen der Knieinjektion finden Sie außerdem auf der Seite zur Infiltration am Knie. Diese Seite ist im Therapieangebot des Orthopädiezentrums bereits als eigener Behandlungsbereich aufgeführt.

Häufige Fragen zur Hyaluronsäure am Knie

Nein. Ob die Behandlung infrage kommt, hängt unter anderem vom Stadium der Arthrose, der Art der Beschwerden, bisherigen Therapien und möglichen Gegenanzeigen ab.

Der mögliche Wirkungseintritt ist individuell unterschiedlich. Eine sofortige Schmerzlinderung kann nicht zugesichert werden.

Auch die mögliche Wirkungsdauer unterscheidet sich. Sie hängt unter anderem vom verwendeten Präparat, vom Zustand des Kniegelenks und von der persönlichen Reaktion ab.

Eine Wiederholung ist grundsätzlich abhängig vom Präparat und vom individuellen Verlauf. Sie sollte nur nach ärztlicher Beurteilung der bisherigen Wirkung und Verträglichkeit erfolgen.

Eine vollständige Wiederherstellung bereits geschädigten Gelenkknorpels ist durch eine Hyaluronsäure-Injektion nicht zu erwarten. Die Behandlung verfolgt in erster Linie das Ziel, Beschwerden und Gelenkfunktion möglicherweise zu beeinflussen.


 

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Hyaluronsäure am Knie

Bei der Hyaluronsäure-Therapie am Knie wird Hyaluronsäure gezielt in das Kniegelenk injiziert. Die Behandlung kann bei ausgewählten Beschwerden im Zusammenhang mit einer Kniearthrose als Teil eines individuell abgestimmten Therapiekonzepts eingesetzt werden.

Was ist eine Hyaluronsäure-Therapie am Knie

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Sie trägt zur Gleitfähigkeit innerhalb des Gelenks bei und unterstützt die stoßdämpfenden Eigenschaften der Gelenkflüssigkeit.

Bei der Behandlung wird ein Hyaluronsäurepräparat mit einer feinen Nadel direkt in das Kniegelenk eingebracht. Die Therapie gehört zu den verschiedenen Formen der Hyaluronsäure-Therapie und wird erst nach einer orthopädischen Untersuchung individuell geplant.

Wann kann Hyaluronsäure am Knie eingesetzt werden

Eine Hyaluronsäure-Injektion kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit degenerativen Beschwerden des Kniegelenks besprochen werden, insbesondere bei:

  • Kniearthrose beziehungsweise Gonarthrose;
  • belastungsabhängigen Gelenkschmerzen;
  • eingeschränkter Beweglichkeit;
  • wiederkehrenden Beschwerden trotz konservativer Behandlung;
  • Unverträglichkeit oder unzureichender Wirkung anderer Maßnahmen.

Nicht alle Knieschmerzen entstehen durch Arthrose. Auch Menisken, Bänder, Sehnen, Schleimbeutel oder die Kniescheibe können Beschwerden verursachen. Vor der Behandlung muss deshalb zunächst festgestellt werden, ob das Kniegelenk selbst die wahrscheinliche Schmerzquelle ist.

Weitere Informationen zum Krankheitsbild finden Sie auf unserer Seite zur Kniearthrose. Die bestehende Kniearthrose-Seite beschreibt Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und unterschiedliche konservative sowie operative Behandlungsmöglichkeiten.

Was kann die Behandlung bewirken

Ziel der Behandlung ist eine mögliche Linderung der Beschwerden und eine Verbesserung der Gelenkfunktion. Die Hyaluronsäure-Injektion kann jedoch weder geschädigten Gelenkknorpel vollständig wiederherstellen noch die Kniearthrose heilen.

Die mögliche Wirkung und ihre Dauer unterscheiden sich von Person zu Person. Auch die wissenschaftliche Bewertung ist nicht einheitlich. Die AAOS-Leitlinie empfiehlt intraartikuläre Hyaluronsäure-Injektionen bei symptomatischer Kniearthrose nicht für den routinemäßigen Einsatz. Daher sollte die Entscheidung nach individueller Untersuchung, Aufklärung und Abwägung der Behandlungsalternativen getroffen werden.

Wie läuft die Hyaluronsäure-Injektion am Knie ab

Ärztliche Untersuchung

Zunächst werden die Beschwerden, deren Dauer und bisherige Behandlungen besprochen. Der Arzt untersucht das Knie und beurteilt vorhandene Röntgen-, Ultraschall- oder MRT-Befunde.

Vorbereitung

Der Bereich um die Einstichstelle wird sorgfältig desinfiziert. Bei einem ausgeprägten Gelenkerguss kann zunächst geprüft werden, ob weitere diagnostische oder therapeutische Maßnahmen erforderlich sind.

Injektion in das Kniegelenk

Das Hyaluronsäurepräparat wird mit einer feinen Nadel direkt in das Kniegelenk injiziert. Abhängig von den anatomischen Verhältnissen und dem individuellen Befund kann die Position der Nadel mithilfe von Ultraschall kontrolliert werden.

Nachbeobachtung

Nach der Injektion wird die unmittelbare Reaktion beurteilt. Anschließend erhalten Sie Empfehlungen zur Belastung des Kniegelenks und zum weiteren Behandlungsplan.

Wie viele Injektionen sind notwendig

Die Anzahl und die Abstände der Injektionen hängen vom verwendeten Präparat ab. Je nach Produkt kann eine einzelne Anwendung vorgesehen sein oder eine Behandlungsserie mit mehreren Terminen durchgeführt werden.

Ob eine weitere Injektion sinnvoll ist, wird anhand der bisherigen Wirkung, der Verträglichkeit und des individuellen Befundes entschieden. 

Was ist vor der Behandlung zu beachten

Informieren Sie den behandelnden Arzt insbesondere über:

  • akute Infektionen oder Fieber;
  • Hautentzündungen oder Verletzungen am Knie;
  • Allergien gegen Medikamente oder Bestandteile des Präparats;
  • Blutgerinnungsstörungen;
  • blutverdünnende Medikamente;
  • Schwangerschaft;
  • regelmäßig eingenommene Medikamente.

Medikamente dürfen vor der Behandlung nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt oder verändert werden.

Verhalten nach der Injektion

Nach der Behandlung kann es sinnvoll sein, das Knie vorübergehend zu schonen. Intensive sportliche Belastungen, längeres Laufen und schweres Krafttraining sollten zunächst entsprechend der ärztlichen Empfehlung vermieden werden.

Vorübergehende Schmerzen oder ein Druckgefühl an der Einstichstelle können auftreten. Bei zunehmenden Schmerzen, ausgeprägter Schwellung, starker Rötung, Überwärmung oder Fieber sollte die Ordination zeitnah kontaktiert werden.

Hyaluronsäure als Teil der Kniearthrose-Behandlung

Eine Hyaluronsäure-Injektion ist nur eine mögliche Maßnahme innerhalb eines umfassenderen Behandlungsplans. Abhängig vom Befund kann sie mit folgenden Therapien kombiniert werden:

  • Physiotherapie und gezieltem Muskeltraining;
  • Anpassung der körperlichen Belastung;
  • Gewichtsreduktion bei entsprechender Indikation;
  • Schmerzmedikation;
  • Bandagen oder Orthesen;
  • weiteren Injektionstherapien;
  • operativer Abklärung bei fortgeschrittener Arthrose.

Einen Überblick über die unterschiedlichen konservativen, interventionellen und operativen Möglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur Arthrosetherapie.

Allgemeine Informationen zu anderen Medikamenten und Formen der Knieinjektion finden Sie außerdem auf der Seite zur Infiltration am Knie. Diese Seite ist im Therapieangebot des Orthopädiezentrums bereits als eigener Behandlungsbereich aufgeführt.

Häufige Fragen zur Hyaluronsäure am Knie

Nein. Ob die Behandlung infrage kommt, hängt unter anderem vom Stadium der Arthrose, der Art der Beschwerden, bisherigen Therapien und möglichen Gegenanzeigen ab.

Der mögliche Wirkungseintritt ist individuell unterschiedlich. Eine sofortige Schmerzlinderung kann nicht zugesichert werden.

Auch die mögliche Wirkungsdauer unterscheidet sich. Sie hängt unter anderem vom verwendeten Präparat, vom Zustand des Kniegelenks und von der persönlichen Reaktion ab.

Eine Wiederholung ist grundsätzlich abhängig vom Präparat und vom individuellen Verlauf. Sie sollte nur nach ärztlicher Beurteilung der bisherigen Wirkung und Verträglichkeit erfolgen.

Eine vollständige Wiederherstellung bereits geschädigten Gelenkknorpels ist durch eine Hyaluronsäure-Injektion nicht zu erwarten. Die Behandlung verfolgt in erster Linie das Ziel, Beschwerden und Gelenkfunktion möglicherweise zu beeinflussen.


 

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